Nacht eins nach der Anreise - Der Schlafrhythmus hat sich so langsam eingependelt und alle wachten, trotz der kalten Nacht, erholt und gesund auf. Wir machten uns alle fertig für das Frühstück, welches mit unserem schönen Versammlungssong: "In the Summertime" angekündigt wurde. Wie an jedem Morgen gab es zu dem reichhaltigen Frühstücksbüffet auch wieder frische Milch, welche zu den Cornflakes, aber auch einfach nur zum Trinken sehr gut ankam. Nachdem alle gesättigt waren und ihr Geschirr abgewaschen haben spielten wir allerhand Spiele wie: "Wikingerschach" oder Tischtennis. Andere schnitzten oder ruhten sich noch ein bisschen aus. Während der Nacht und auch über den Tag verteilt gab es einen starken Wind, welcher unseren großen Pavillon in die Knie zwang. Nach vielen Fehlversuchen, die wieder in einem fliegenden Pavillon endeten, schafften wir es, den Wind zu bändigen und dem Pavillon wieder einen festen Stand zu ermöglichen. Im Anschluss daran gab es dann erst einmal Milchreis und Nudelauflauf, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Nach dem üblichen Prozedere -also essen und abwaschen und natürlich einer kleinen Verdauungspause- ging es weiter mit einer ausgedehnten Runde CTF (oder auch Capture The Flag genannt). Dabei geht es darum, dass beide Mannschaften, die jeweils andere Flagge erobern, aber auch die eigene verteidigen, sodass eine Mannschaft am Ende beide Flaggen erobert hat. Diese hat dann gewonnen. Das hat uns allen so viel Spaß gemacht, dass wir bis zum Abendessen nicht aufhören konnten, es zu spielen. Zum Abendessen gab es das' allseits beliebtes Chili con (bzw. sin) Carne. Danach gab es noch ein schönes Lagerfeuer mit einer gemütlichen Runde "Werwolf", bis dann die Nachtruhe eingeleitet wurde und wir uns bettfertig gemacht haben. Nachdem wir alle fertig waren gab es noch eine kleine Überraschung für uns. Wir durften uns alle mit unseren Schlafsäcken nach draußen legen und die Sternschnuppen-Nacht beobachten. Als wir dann so viele Sternschnuppen gesehen haben, dass uns einfach die Wünsche ausgingen, zogen wir uns in die Zelte zurück und man hörte uns nur noch schnarchen. Also na dann, bis morgen.
