Montag, 26.10.2026
Liebes Tagebuch,
endlich ist es wieder so weit! Die Koffer sind gepackt, die Ferien haben begonnen und ein neues Abenteuer wartet darauf, geschrieben zu werden. Für 51 Kinder startete heute eine Woche voller Überraschungen, neuer Freundschaften und hoffentlich unvergesslicher Momente. Bereits um 09.40 Uhr trafen sich alle am Berliner Ostbahnhof. Zwischen großen Koffern, aufgeregten Gesichtern und den letzten Umarmungen der Eltern lag schon ein kleiner Hauch Ferienlagermagie in der Luft. Während einige Kinder bekannte Gesichter entdeckten, standen andere noch etwas schüchtern zwischen all den neuen Menschen. Doch wer weiß schon, ob aus einem fremden Gesicht nicht bald ein richtig guter Freund wird?
Nach der Anreise hieß es erst einmal: Kennenlernen! Die Betreuer hatten verschiedene Kennenlernspiele vorbereitet, um das Eis zu brechen. Es wurden Antworten gesucht, gelacht, erzählt und fleißig versucht, sich die vielen neuen Namen einzuprägen. Gar nicht so einfach bei 51 Kindern (weder für Kind noch für Betreuenden ). Doch mit jedem Spiel verschwand ein Stück der anfänglichen Aufregung und aus vielen einzelnen Kindern wurde langsam eine große Gemeinschaft. Nach so vielen neuen Eindrücken meldete sich schließlich auch der Hunger. Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Tomatensoße. Basti und Kathi hatten eine wahre Geschmacksexplosion geschaffen.
Im Anschluss stand eine besonders wichtige Entscheidung bevor: die Bezugsbetreuerwahl! Jedes Kind durfte sich einen Betreuer aussuchen, der in den kommenden Tagen ein offenes Ohr für Sorgen, Wünsche und natürlich auch die vielen kleinen Geschichten des Ferienlageralltags haben wird. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, ging es endlich zum heiß ersehnten Zimmerbezug. Die Koffer wurden durch die Häuser getragen, Betten bezogen und die neuen vier Wände neugierig begutachtet. Wer schläft oben? Wer bekommt welches Bett? Und wo versteckt man eigentlich am besten seine Süßigkeiten? Schnell verwandelten sich die noch fremden Zimmer in ein kleines Zuhause auf Zeit. Ein Ort, an dem in den nächsten Tagen sicherlich noch viel gelacht, geflüstert und erzählt werden wird.
Nun war es Zeit für etwas Freizeit. Endlich konnten die Kinder das Gelände erkunden, miteinander quatschen und die ersten gemeinsamen Erinnerungen sammeln. Hier und da hörte man fröhliches Gelächter und sah kleine Grüppchen, die sich bereits gefunden hatten. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell aus Fremden Freunde werden können. Manchmal braucht es dafür eben nicht mehr als ein gemeinsames Lachen. Zack, war auch schon der Abend angebrochen und alle versammelten sich zum gemeinsamen Abendbrot. Die ersten Stunden im Ferienlager waren wie im Flug vergangen. Doch ein kleiner Programmpunkt wartete noch auf die Kinder.
In der anschließenden Bezugsbetreuerzeit kamen alle noch einmal in ihren Gruppen zusammen. Es wurde erzählt, sich ausgetauscht und über die bevorstehenden Tage gesprochen. Schließlich soll sich jeder in dieser kleinen Ferienlagerwelt wohlfühlen. Vielleicht wurden hier schon die ersten Pläne geschmiedet, Geheimnisse geteilt oder neue Freundschaften besiegelt. Gegen 22 Uhr hieß es dann schließlich: Nachtruhe! Die Lichter gingen aus und langsam kehrte Ruhe in die Häuser ein. Ob wirklich alle sofort eingeschlafen sind oder noch das ein oder andere Flüstern durch die Zimmer huschte? Das bleibt wohl ein kleines Ferienlagergeheimnis.
Und so ging der erste Tag zu Ende. Ein Tag voller neuer Gesichter, erster Begegnungen und kleiner besonderer Momente. Noch wissen die 51 Kinder nicht, welche Abenteuer in den kommenden Tagen auf sie warten, welche Freundschaften entstehen und welche Geschichten sie später zu Hause erzählen werden. Doch genau das macht ein Ferienlager so besonders. Man kommt mit einem Koffer voller Sachen an und fährt am Ende mit einem Herzen voller Erinnerungen wieder nach Hause.
Die ersten Seiten unserer Ferienlagergeschichte sind geschrieben. Und irgendwie liegt das Gefühl in der Luft, dass diese Woche einen ganz besonderen Glimmer haben könnte …
Dienstag, 27.10.2026
Liebes Tagebuch,
zack, ist die erste Nacht im Ferienlager auch schon vorbei! Die Betten wurden eingeweiht, die ersten Geheimnisse geflüstert und vielleicht sogar schon die ein oder andere Freundschaft fürs Leben geschlossen. Noch liegt eine ganze Woche voller Abenteuer vor uns und niemand weiß so genau, welche Geschichten in den nächsten Tagen geschrieben werden. Doch eines ist sicher: Die Ferienlagermagie hat bereits ihre ersten Spuren hinterlassen. Nach dem gemeinsamen Frühstück hieß es für unsere 51 Abenteurer erst einmal: Schuhe an und auf zur ersten kleinen Erkundungstour! Gemeinsam machten sich alle auf den Weg zum Netto. Schließlich sollte jedes Kind wissen, wo sich in den kommenden Tagen das kleine Paradies für Süßigkeiten und andere Leckereien befindet. So wurde der Weg erkundet und die noch fremde Umgebung ein Stück mehr zu unserem Zuhause auf Zeit.
Zurück im Ferienlager wartete bereits ein wahres Farbenmeer auf die hungrigen Kinder. Zum Mittagessen verwandelte sich der Speiseraum in eine kleine Schlemmerwelt. Ein reichhaltiges Buffet lud dazu ein, sich seine ganz persönliche Bowl zusammenzustellen. Reis, Quinoa, knackige Paprika, Gurken, Edamame, Tofu, Halloumi und Hähnchen warteten darauf, nach Lust und Laune miteinander kombiniert zu werden. Hier wurde gestapelt, dort probiert und an anderer Stelle überlegt, welche Zutat wohl noch in die Schüssel passen könnte. Am Ende entstanden viele kleine Meisterwerke, so bunt und unterschiedlich wie die Kinder selbst. Und genau das ist doch das Schöne am Ferienlager: Jeder bringt etwas Eigenes mit und gemeinsam entsteht daraus etwas ganz Besonderes.
Nach dieser köstlichen Stärkung öffneten sich am Nachmittag die Türen zu ganz unterschiedlichen kleinen Abenteuerwelten. Die Betreuer hatten verschiedene Freizeitangebote vorbereitet und jedes Kind durfte selbst entscheiden, wohin es die Neugier verschlägt. Während Laura und Angelo mit einer Gruppe mutiger Entdecker in den Wald zogen, um die perfekten Stöcke für das abendliche Lagerfeuer zu finden, wurde bei Alina bereits fleißig geknetet. Schließlich entsteht ein gutes Stockbrot nicht durch Zauberei, sondern durch geschickte Hände und eine ordentliche Portion Teig. Wobei ein kleines bisschen Magie sicherlich nicht schaden konnte. Auch bei Kathi und Annika waren geschickte Hände gefragt. Hier verwandelten sich kleine Klumpen Knetmasse in zauberhafte Figuren. Es wurde gerollt, geformt und mit viel Fantasie an kleinen Kunstwerken gearbeitet. Aus unscheinbaren Materialien entstanden einzigartige Kreationen, die nun erst einmal trocknen müssen, bevor sie als Anhänger ihre Besitzer auf zukünftige Abenteuer begleiten können. Vielleicht wird so aus einem kleinen Stück Knetmasse eine Erinnerung, die noch lange über das Ferienlager hinaus bestehen bleibt. Wer hingegen überschüssige Energie loswerden wollte, war bei Leon und Paul genau richtig. Beim Sport wurde sich bewegt, ausgepowert und gemeinsam gelacht. Etwas ruhiger, aber keineswegs weniger spannend, ging es bei Luis und Anne zu. Hier wurden die Karten gemischt, Spielzüge überlegt und um den nächsten Sieg gekämpft. So verging der Nachmittag wie im Flug und überall entstanden kleine Geschichten, die am Abend weitererzählt werden konnten.
Doch während sich der Tag langsam dem Ende neigte, wartete bereits ein ganz besonderer Zauber auf unsere Ferienlagergemeinschaft. Nach dem gemeinsamen Abendessen verwandelte sich der Platz am Lagerfeuer in einen Ort voller Vorfreude. Die im Wald gesammelten Stöcke lagen bereit, der selbst gemachte Stockbrotteig wartete auf seinen großen Auftritt und die Marshmallows wollten endlich über den Flammen schmelzen. Doch bevor all das beginnen konnte, fehlte noch die wichtigste Zutat: das Feuer! Diese besondere Aufgabe durfte heute Noel übernehmen. Mit Angelos Unterstützung machte er sich daran, das Lagerfeuer zu entzünden. Und dann war es so weit! Die ersten kleinen Flammen erwachten zum Leben, tanzten vorsichtig über das Holz und wurden langsam zu einem wunderschönen, knisternden Feuer. Ein kleiner Funke wurde zu einem großen Leuchten und plötzlich war die Magie des Abends überall zu spüren.
Die Dunkelheit legte sich langsam wie eine Decke über das Ferienlager, während das warme Licht der Flammen die Gesichter der Kinder erhellte. Musik erfüllte die Luft und rund um das Feuer entstand eine ganz besondere Atmosphäre. Nun wurden fleißig Marshmallows und Stockbrot über die Glut gehalten. Die einen bewiesen wahre Geduld und drehten ihre Stöcke vorsichtig über den Flammen, während andere feststellen mussten, dass zwischen goldbraun und rabenschwarz manchmal nur wenige Sekunden liegen. Doch selbst ein etwas zu dunkel geratenes Stockbrot konnte die Stimmung nicht trüben. Es wurde gelacht, erzählt und gemeinsam die Wärme des Feuers genossen. Der süße Duft der Marshmallows vermischte sich mit dem Geruch des frisch gebackenen Stockbrots und dem Knistern des Holzes. Über unseren Köpfen erstreckte sich der dunkle Abendhimmel und vor uns tanzten die kleinen Funken durch die Nacht. Fast so, als würden sie all die schönen Momente des Tages einsammeln und als kleine leuchtende Erinnerungen in den Himmel tragen.
Für einen Augenblick spielte es keine Rolle mehr, wer sich erst gestern kennengelernt hatte oder wer schon seit Jahren ins Ferienlager fährt. Alle saßen gemeinsam an einem Feuer, teilten Geschichten, lachten miteinander und wurden ein kleines Stück mehr zu einer großen Ferienlagerfamilie. Vielleicht ist genau das die eigentliche Magie eines Ferienlagers. Aus 51 einzelnen Geschichten entsteht nach und nach eine gemeinsame, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Doch auch der schönste Abend muss irgendwann enden. Langsam wurden die Flammen kleiner, die letzten Marshmallows verspeist und die müden Augen verrieten, dass es Zeit fürs Bett wurde. Nach einem Tag voller Entdeckungen, Kreativität und gemeinsamer Erlebnisse verschwanden die Kinder schließlich in ihren Zimmern. Das Lachen wurde leiser, die letzten Gespräche verstummten und langsam kehrte Ruhe in unser kleines Ferienlagerreich ein.
So ging der zweite Tag zu Ende. Ein Tag, der uns gezeigt hat, dass es manchmal gar nicht viel braucht, um besondere Erinnerungen zu schaffen. Ein paar Stöcke aus dem Wald, etwas Teig, ein knisterndes Feuer und Menschen, mit denen man diese Augenblicke teilen kann. Denn die schönsten Geschichten entstehen oft genau dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Und während die letzten Funken in den Nachthimmel stiegen, blieb ein kleiner Zauber zurück. Einer, den man nicht sehen oder anfassen kann, aber der sich ganz tief in unseren Erinnerungen festsetzt. Vielleicht sind es genau diese Momente, die aus einer einfachen Ferienlagerwoche ein unvergessliches Abenteuer machen …
Mittwoch, 28.10.2026
Liebes Tagebuch,
wow, nun sind bereits zwei Nächte vergangen und der dritte Tag im Ferienlager ist angebrochen. Die ersten Freundschaften wurden geschlossen, die Zimmer sind mittlerweile ein kleines Zuhause geworden und die Aufregung der Anreise ist längst verflogen. Doch wer glaubt, dass es nun ruhiger wird, hat sich getäuscht! Auch heute warteten wieder einige Überraschungen auf unsere 51 Paddel Kids. Nach dem gemeinsamen Frühstück hieß es zunächst: Kreativität ist gefragt! Die Betreuer hatten verschiedene Workshops vorbereitet, bei denen die Kinder ihr Geschick und ihre Fantasie unter Beweis stellen konnten. Schließlich steckt in jedem Kind ein kleiner Künstler. Bei Jonas wurden fleißig Laternen gebastelt, die schon bald die dunklen Herbstabende erhellen können. Währenddessen rauchten bei Paul die Köpfe. Hier ging es um das kreative Schreiben. Die Kinder durften ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eigene Geschichten entwickeln. Wer weiß, vielleicht versteckt sich unter unseren 51 Kindern der nächste große Schriftsteller? Bei Kathi wurde hingegen wieder ordentlich geknetet. Aus einfachen Materialien entstanden kleine Figuren, die nach dem Trocknen als Anhänger genutzt werden können. Kleine Erinnerungen, die die Kinder auch nach dem Ferienlager begleiten werden. Auch bei Alina und Anne waren geschickte Hände gefragt. Hier wurden bunte Armbänder gebastelt. Perle für Perle entstanden kleine Schmuckstücke, die vielleicht schon bald als Zeichen einer neuen Freundschaft verschenkt werden. Bei Laura und Angelo wurde es hingegen etwas gruseliger. Passend zur bevorstehenden Halloweenzeit wurden Kürbisse geschnitzt. Aus den orangenen Köpfen entstanden lustige, schaurige und teilweise ziemlich gruselige Gesichter. Auch Luis hatte ein Bastelangebot vorbereitet, bei dem die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Eine besondere Überraschung wartete bei Annika. Hier wurden Steine bemalt, allerdings nicht mit gewöhnlicher Farbe. Die verwendete Farbe wird im Dunkeln sichtbar und lässt die kleinen Kunstwerke auf geheimnisvolle Weise leuchten. Ein bisschen Magie zum Mitnehmen! So wurde an allen Ecken geschnippelt, geknetet, geschrieben und gebastelt. Die Kinder waren fleißig und es entstanden viele kleine Kunstwerke.
Nach diesem kreativen Vormittag meldete sich langsam der Hunger. Zum Mittagessen gab es Milchreis! Eine süße Stärkung, die nach all dem fleißigen Werkeln genau richtig kam. Doch lange Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Das nächste Abenteuer wartete bereits auf unsere Paddel Kids. Gemeinsam machten sich alle zu Fuß auf den Weg zur Spreewald Therme. Schon während des Spaziergangs war die Vorfreude groß. Schließlich sollte es heute noch ordentlich nass werden. An der Therme angekommen, hieß es dann: Ab ins Wasser! Für Matteo, Denny, Emma, Lisa, Malex, Max, Noel, Sophia und Tino ging es gemeinsam mit Paul, Leon und Alina in die Wellen. Da die neun Kinder noch Nichtschwimmer sind, wurden sie von den drei Betreuern begleitet. So konnten auch unsere kleinen Wasserratten das Wellenbecken genießen. Mal ging es hoch, mal ging es runter und zwischendurch wurde ordentlich geplanscht. Ein kleines Stück Meer mitten im Spreewald! Währenddessen durften die anderen Kinder die Wasserwelt eigenständig erkunden. Es wurde geschwommen, gelacht und die verschiedenen Bereiche der Therme wurden unter die Lupe genommen. Die Zeit verging wie im Flug und ehe man sich versah, war der Badespaß auch schon wieder vorbei.
Nach so viel Bewegung und Wasser waren die Kinder ordentlich ausgepowert. Gemeinsam ging es zurück ins Ferienlager, wo bereits das Abendessen auf die hungrigen Abenteurer wartete. Heute standen Hotdogs auf dem Speiseplan! Nach einem langen Tag voller Kreativität und Badespaß kam diese Stärkung genau richtig. Während die einen noch von den Wellen erzählten, wurden bei anderen bereits die selbst gebastelten Kunstwerke vom Vormittag bestaunt. Schließlich hatte heute jedes Kind seine ganz eigenen kleinen Abenteuer erlebt.
So langsam neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu. Ein Tag, an dem aus einfachen Materialien kleine Schätze entstanden und aus einem gewöhnlichen Nachmittag ein großes Wasserabenteuer wurde. Die ersten Tage im Ferienlager sind bereits vergangen und es ist deutlich zu spüren, wie die Gemeinschaft immer weiter zusammenwächst. Aus anfänglich fremden Gesichtern werden Freunde und aus kleinen gemeinsamen Erlebnissen entstehen Erinnerungen, die hoffentlich noch lange bleiben.
Zusammengefasst haben wir heute wieder einmal viel gelacht, gebastelt, erlebt und gelernt. Die Kinder konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sich im Wasser austoben und gemeinsam einen wunderbaren Tag verbringen. Doch das Schönste am Ferienlager sind nicht immer die großen Programmpunkte, sondern die vielen kleinen Momente dazwischen. Ein gemeinsames Lachen, ein selbst gebasteltes Freundschaftsarmband oder der Mut, sich gemeinsam in die Wellen zu wagen.
Und während langsam Ruhe in die Häuser einkehrte, blieb eines gewiss: Unsere Ferienlagergeschichte ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Die ersten Erinnerungen wurden gesammelt, die ersten Freundschaften geschlossen und die nächsten Abenteuer warten bereits auf uns. Wer weiß, welche Überraschungen der morgige Tag bereithält? Eines ist sicher: Die Ferienlagermagie ist längst bei uns angekommen …
Donnerstag, 29.10.2026
Liebes Tagebuch,
zack, ist auch schon der vierte Tag im Ferienlager angebrochen. Die Zeit vergeht wie im Flug und so langsam wird deutlich, dass aus 51 einzelnen Kindern eine große Ferienlagergemeinschaft geworden ist. Nach den vielen kreativen Erlebnissen und dem gestrigen Badespaß sollte es heute wieder etwas sportlicher werden. Schließlich trägt unser Ferienlager nicht ohne Grund den Namen Paddel Kids! Nach dem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Während sich die einen auf den Weg zum Wasser machten, zog es die anderen in den Schlosspark. Dort warteten verschiedene Sportspiele auf die Kinder, bei denen Geschicklichkeit, Ausdauer und vor allem Teamgeist gefragt waren. Es wurde gerannt, gelacht und gemeinsam um den Sieg gekämpft. Doch nicht immer zählt das Gewinnen. Manchmal ist es viel schöner, gemeinsam Spaß zu haben und sich gegenseitig anzufeuern.
Währenddessen hieß es für die andere Gruppe: Ab aufs Wasser! Die Paddel wurden geschnappt und die Boote bestiegen. Nun galt es, gemeinsam den richtigen Rhythmus zu finden und sich seinen Weg durch die Wasserlandschaft des Spreewaldes zu bahnen. Gar nicht so einfach, wenn jeder in eine andere Richtung paddeln möchte. Doch mit etwas Geschick und einer ordentlichen Portion Teamarbeit glitten die Boote über das Wasser. Vorbei an der herbstlichen Natur, die sich langsam in ein buntes Farbenmeer verwandelt. Ein kleiner Moment der Ruhe zwischen all den aufregenden Ferienlagerabenteuern. Schließlich hat das Paddeln im Spreewald seinen ganz eigenen Zauber. Während die einen also die Wasserwege erkundeten, konnten sich die anderen im Schlosspark ordentlich auspowern. Zwei unterschiedliche Programme, die jedoch eines gemeinsam hatten: Jede Menge Bewegung und Spaß!
Nach diesem sportlichen Vormittag meldete sich schließlich der Hunger. Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Käsesoße! Eine ordentliche Stärkung, die nach all der Bewegung genau richtig kam. Die Kinder konnten ihre Energiereserven wieder auffüllen, denn auch der Nachmittag sollte noch einiges bereithalten. Im Anschluss ging es zunächst in die Freizeit über. Neben all dem gemeinsamen Programm bedarf es schließlich auch hin und wieder etwas Zeit, die jeder nach seinen eigenen Wünschen gestalten kann. Doch wer dachte, dass nun nur noch entspannt wird, hatte sich getäuscht. Die Betreuer hatten wieder verschiedene Angebote vorbereitet, bei denen die Kinder selbst entscheiden konnten, worauf sie Lust hatten.
So wurden bei einigen Betreuern fleißig Bilderrahmen gestaltet. Mit viel Kreativität entstanden kleine Kunstwerke, die schon bald ein schönes Erinnerungsfoto aus dem Ferienlager schmücken können. Andere Kinder widmeten sich erneut den bunten Perlen und bastelten Armbänder. Vielleicht für sich selbst oder als kleines Geschenk für einen neu gewonnenen Freund. Schließlich sind es manchmal die kleinsten Dinge, die die schönsten Erinnerungen tragen. Auch die Laternenwerkstatt öffnete erneut ihre Türen. Hier wurde weiter gebastelt, gestaltet und an kleinen Lichtbringern gearbeitet, die schon bald die dunklen Herbstabende erhellen können. Wer hingegen noch nicht genug vom Wasser hatte, konnte erneut zum Paddel greifen. So wurde auch am Nachmittag über die Wasserwege geschippert. Die einen waren kreativ, die anderen sportlich und wieder andere genossen einfach die gemeinsame Freizeit. Für jeden war etwas dabei!
Doch während die Kinder ihren Nachmittag gestalteten, rückte der eigentliche Höhepunkt des Tages immer näher. Denn am Abend sollte es endlich so weit sein: Disko! Nach all den sportlichen und kreativen Angeboten hieß es nun, die letzten Energiereserven zusammenzukratzen und das Tanzbein zu schwingen. Die Musik wurde aufgedreht und die Tanzfläche füllte sich mit unseren Paddel Kids. Es wurde getanzt, gesungen und gemeinsam gefeiert. Die einen bewiesen ihre besten Tanzschritte, während andere lieber gemeinsam zur Musik hüpften. Doch ganz egal, wie getanzt wurde, der Spaß stand im Vordergrund. Die Stimmung war ausgelassen und für einen Moment schien die Müdigkeit des Tages wie weggeblasen. Schließlich gibt es im Ferienlager immer noch irgendwo eine kleine Energiereserve, wenn die richtige Musik läuft.
Zwischen all den Liedern, dem Gelächter und den gemeinsamen Tänzen wurde wieder einmal deutlich, wie sehr die Kinder in den vergangenen Tagen zusammengewachsen sind. Wo am Montag noch fremde Gesichter standen, wird nun gemeinsam getanzt und gefeiert. Es sind genau diese Momente, die ein Ferienlager so besonders machen. Momente, in denen die Zeit für einen Augenblick stillzustehen scheint und man einfach das gemeinsame Erleben genießt.
Doch auch die schönste Disko muss irgendwann ein Ende finden. Nach einem langen Tag voller Bewegung, Kreativität und Musik kehrte langsam wieder Ruhe in die Häuser ein. Die Beine waren müde, die Stimmen vielleicht etwas heiser und die Köpfe voller neuer Erinnerungen.
Zusammengefasst haben wir heute wieder einmal viel erlebt. Vom Paddeln durch die herbstlichen Wasserwege über die Sportspiele im Schlosspark bis hin zu den kreativen Freizeitangeboten und der abendlichen Disko. Ein Tag, der uns gezeigt hat, wie unterschiedlich Abenteuer sein können. Mal braucht es ein Paddel, mal ein paar bunte Perlen und manchmal einfach nur ein gutes Lied, um gemeinsam glücklich zu sein.
Und während die letzten Melodien des Abends langsam verklangen, blieb eines gewiss: Unsere gemeinsame Ferienlagergeschichte ist um ein weiteres Kapitel reicher geworden. Die Tage vergehen immer schneller und die Erinnerungen werden immer mehr. Doch noch ist unsere Reise nicht zu Ende.
Wer weiß, welche Überraschungen morgen auf unsere Paddel Kids warten? Eines ist sicher: Die schönsten Erinnerungen entstehen dort, wo aus gemeinsamen Erlebnissen echte Freundschaften werden …
Freitag, 30.10.2026
Liebes Tagebuch,
Wo bleibt nur die Zeit? Es ist nun schon der fünfte Tag im Ferienlager angebrochen. Nach den vielen gemeinsamen Abenteuern der vergangenen Tage stand heute ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan: Bezugsbetreuertag! Bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder mit ihren Bezugsbetreuern zusammengesetzt und überlegt, wie sie diesen Tag gemeinsam gestalten möchten. Schließlich sollte heute jede Gruppe ihr ganz eigenes kleines Abenteuer erleben. Die Wünsche waren unterschiedlich und so verteilten sich unsere Paddel Kids nach dem Frühstück in alle Himmelsrichtungen.
Für die Gruppen von Paul, Kathi, Angelo und Jonas hieß es zunächst: Auf zur Bowlingbahn! Hier wurde fleißig versucht, die zehn Pins zum Fallen zu bringen. Mal rollte die Kugel schnurgerade über die Bahn und mal nahm sie einen ganz eigenen Weg. Doch egal, ob Strike oder Rinne, der Spaß stand im Vordergrund. Es wurde angefeuert, mitgefiebert und sicherlich auch der ein oder andere Sieg gefeiert. Während Jonas mit seiner Gruppe im Anschluss einen Abenteuerspielplatz unsicher machte, ging es für die Gruppen von Angelo und Kathi in die Küche. Hier sollte es heute besonders süß werden. Gemeinsam wurde ein Tiramisu zubereitet. Es wurde geschichtet, gerührt und fleißig an der italienischen Köstlichkeit gearbeitet. Ob dabei auch die ein oder andere Zutat bereits vor dem Fertigstellen probiert wurde? Das bleibt wohl ein kleines Küchengeheimnis. Pauls Gruppe hingegen machte sich auf den Weg zum Einkaufen. Schließlich gehört auch ein gemeinsamer Einkaufsbummel zu einem gelungenen Bezugsbetreuertag.
Für die Gruppen von Laura, Anne, Louis und Alina ging es heute ins Pipapo-Land. Hier wartete ein wahres Spieleparadies auf unsere Paddel Kids. Es wurde getobt, geklettert und sich ordentlich ausgepowert. Zwischen all den Spielmöglichkeiten verging die Zeit wie im Flug. Schließlich braucht es manchmal gar kein großes Programm, sondern einfach einen Ort, an dem man gemeinsam spielen, lachen und Kind sein kann.
Eine ganz andere Reise unternahm hingegen Annikas Gruppe. Hier wurde es besonders kreativ und vor allem lecker! Passend zu den Geschichten von Pettersson und Findus entstand eine eigene Torte. Doch damit nicht genug. Gemeinsam wurde Pizza in einem echten Pizzaofen gebacken. Es wurde belegt, gebacken und sicherlich voller Vorfreude auf das fertige Ergebnis gewartet. Zusätzlich wurden verschiedene Früchte mit Schokolade überzogen. Ein kleines Schokoladenparadies! So verwandelte sich der Bezugsbetreuertag für diese Gruppe in eine wahre Backstube voller süßer und herzhafter Köstlichkeiten.
Nach den vielen unterschiedlichen Unternehmungen kamen am Abend alle Kinder wieder im Ferienlager zusammen. Nun gab es einiges zu erzählen! Während die einen von ihren Bowlingkünsten berichteten, hatten andere Geschichten aus dem Pipapo-Land oder von ihren Backerlebnissen im Gepäck. So unterschiedlich die Erlebnisse auch waren, eines hatten sie gemeinsam: Jede Gruppe hatte ihren ganz eigenen besonderen Tag verbracht. Zum Abendbrot gab es schließlich Gemüselasagne. Eine ordentliche Stärkung, die auch dringend benötigt wurde. Denn zu diesem Zeitpunkt ahnten die Kinder noch nicht, welches geheimnisvolle Abenteuer am Abend auf sie warten würde.
Als die Dunkelheit langsam über das Ferienlager hereinbrach, versammelten sich alle am Lagerfeuer. Doch die gemütliche Atmosphäre sollte nicht lange anhalten. Kathi und Angelo berichteten den Kindern von einem ganz besonderen Schlüssel. Dieser öffnete den Raum, in dem sich die Materialien für die Kostüme befanden. Doch plötzlich geschah etwas Unerwartetes! Jonas tauchte auf, schnappte sich den Schlüssel und verschwand in der Dunkelheit. Angelo nahm sofort die Verfolgung auf. Was war denn hier los? Wer klaut einfach den Schlüssel und verschwindet mitten in der Nacht? Schnell wurde klar, dass hinter diesem Diebstahl mehr stecken musste. Der geheimnisvolle Riddler hatte zugeschlagen!
Nun waren die Kinder gefragt. Der Schlüssel musste zurückgeholt werden und dafür galt es, verschiedene Rätsel zu lösen. Die Paddel Kids wurden in kleine Gruppen eingeteilt und Paul begleitete sie nacheinander in Richtung der Brücke am Park. Dort wartete bereits die erste Herausforderung. Anne, eine Helferin des Riddlers, hatte eine ganz besondere Aufgabe vorbereitet. Die Kinder mussten versuchen, genau 30 Sekunden abzuschätzen. Klingt einfach? Doch ohne Uhr können sich 30 Sekunden plötzlich ziemlich lang oder auch erstaunlich kurz anfühlen. Anne kontrollierte die Zeit mit einer Stoppuhr und nur wer nah genug an der richtigen Zeit lag, erhielt den nächsten Hinweis. Dieser führte die Kinder zu einer Steinstatue im Park.
Dort wartete bereits Laura mit der nächsten Herausforderung. Dieses Mal waren nicht nur kluge Köpfe, sondern auch ein gutes Auge gefragt. Mithilfe von Knicklichtern mussten die Kinder ein Rätsel lösen, welches ihnen die Richtung zur nächsten Station verriet. Kleine leuchtende Spuren führten durch die Dunkelheit und verwandelten den Park in einen geheimnisvollen Rätselpfad. Doch wohin sollte die Reise gehen? Die Kinder mussten genau hinschauen, kombinieren und gemeinsam überlegen. Schließlich war der Riddler nicht bereit, seinen gestohlenen Schlüssel so einfach wieder herzugeben.
An der nächsten Station wartete Louis mit einer geheimnisvollen Box. Doch was befand sich darin? Die Kinder durften nacheinander hineingreifen und den unbekannten Gegenstand ertasten. Dabei durfte zunächst nichts verraten werden. Erst nachdem jedes Kind seine eigenen Vermutungen gesammelt hatte, wurde gemeinsam beraten. War es etwas Weiches? Etwas Hartes? Oder vielleicht etwas, das man lieber gar nicht berühren möchte? Die Fantasie spielte sicherlich so manchen Streich. Doch mit Teamarbeit und etwas Mut konnte auch diese Aufgabe gemeistert werden. Als Belohnung erhielten die Kinder einen Teil einer geheimnisvollen Zeichnung. Was diese wohl zu bedeuten hatte?
Mit ihrem wertvollen Hinweis machten sich die Gruppen schließlich auf den Weg zu Angelo und Kathi. Dort wurden die kleinen Rätseldetektive empfangen und gemeinsam ging es zurück zum Lagerfeuer. Nun kam der entscheidende Moment! Alle Gruppen mussten ihre gesammelten Zeichnungsteile zusammenlegen. Erst gemeinsam ergab sich ein vollständiges Bild. Schnell wurde klar, wohin die Reise führen sollte: zum Feuerrondell bei Haus 2! Dort musste sich der geheimnisvolle Schlüsseldieb versteckt haben.
Gemeinsam machten sich die Kinder auf den Weg zum letzten Schauplatz des Abends. Und tatsächlich! Im Rondell wartete der Riddler. Nach all den gelösten Rätseln, dem gemeinsamen Tüfteln und der Suche durch die Dunkelheit musste sich der geheimnisvolle Dieb schließlich geschlagen geben. Unsere Paddel Kids hatten bewiesen, dass selbst der schlauste Rätseldieb gegen so viele kluge Köpfe keine Chance hat. Denn was einer allein vielleicht nicht schafft, kann eine ganze Gemeinschaft gemeinsam meistern.
Nach diesem aufregenden Abenteuer ging es schließlich zurück in die Häuser. Die Dunkelheit hatte ihren Zauber entfaltet und aus einer gewöhnlichen Nachtwanderung war eine geheimnisvolle Suche geworden. Zwischen leuchtenden Knicklichtern, versteckten Hinweisen und kniffligen Aufgaben hatten die Kinder nicht nur ihren Mut, sondern auch ihren Zusammenhalt unter Beweis gestellt.
Zusammengefasst war es ein Tag voller unterschiedlicher Erlebnisse. Vom Bowling über das Toben im Pipapo-Land bis hin zum gemeinsamen Backen und Einkaufen. Jede Bezugsbetreuergruppe konnte ihre ganz eigenen Erinnerungen sammeln. Doch am Abend wurden aus den vielen kleinen Gruppen wieder eine große Gemeinschaft. Gemeinsam wurde gerätselt, gesucht und schließlich das Geheimnis des verschwundenen Schlüssels gelüftet.
Und während langsam Ruhe in die Häuser einkehrte, blieb eines gewiss: Unsere Paddel Kids haben heute wieder einmal bewiesen, wie viel man gemeinsam erreichen kann. Die Ferienlagerwoche neigt sich langsam dem Ende entgegen, doch die Geschichten werden immer größer und die Erinnerungen immer wertvoller.
Wer hätte am Morgen gedacht, dass wir am Abend noch einen geheimnisvollen Schlüsseldieb durch die Dunkelheit verfolgen würden? Doch genau das macht unser Ferienlager aus. Man weiß nie, welches Abenteuer als Nächstes wartet. Und manchmal braucht es nur einen gestohlenen Schlüssel, ein paar leuchtende Hinweise und kluge Köpfe, um aus einer gewöhnlichen Nacht eine unvergessliche Geschichte zu machen …
Liebe Mitleser, wir wissen , dass dieses Tagebuch nicht mehr geheim ist und Sie es entdeckt haben. Seien Sie sicher: der nächste Tag wird gruselig und voller Spuk gefüllt sein. Überlegen Sie sich dreimal, ob Sie bereit dafür sind.
Bis dahin, happy Halloween 🎃
Samstag, 31.10.2026
Liebes Tagebuch,
nach der gestrigen aufregenden Nachtwanderung hieß es heute erst einmal: Ausschlaftag! Schließlich mussten die Energiereserven nach den vielen Abenteuern der vergangenen Tage wieder aufgefüllt werden. So konnten unsere Paddel Kids etwas länger in ihren Betten verweilen, bevor es zum gemeinsamen Brunch ging. Ein gemütlicher Start in den Tag, der auch dringend benötigt wurde. Denn heute stand nicht nur Halloween, sondern auch der letzte vollständige Tag unserer Ferienlagerwoche bevor. Kaum zu glauben, wie schnell die vergangenen Tage verflogen sind!
Nach dem Brunch ging es zunächst in die Freizeit über. Doch von Ruhe war in den Zimmern nur wenig zu spüren. Schließlich mussten die Kostüme für den Abend vorbereitet werden. Es wurde geschminkt, gebastelt und an den gruseligsten Verkleidungen gearbeitet. Aus den sonst so freundlichen Gesichtern wurden plötzlich Hexen, Monster und andere schaurige Gestalten. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und langsam verwandelte sich unser Ferienlager in eine kleine Gruselwelt. Schließlich sollte der letzte Abend noch einmal etwas ganz Besonderes werden.
Zunächst wartete eine außergewöhnliche Stärkung auf die Kinder. Heute standen Burger auf dem Speiseplan. Allerdings keine gewöhnlichen Burger! Passend zu Halloween wurden diese in kleine Monster verwandelt. Ein schaurig leckeres Essen, bei dem die Monster ausnahmsweise nicht die Kinder erschreckten, sondern auf ihren Tellern landeten. Nach dieser besonderen Mahlzeit sollte es dann endlich so weit sein: Die große Halloween-Modenshow stand bevor!
Jedes Zimmer hatte die Aufgabe bekommen, ein eigenes „Horrormodel“ auszuwählen. Dieses musste möglichst gruselig verkleidet werden. Doch damit nicht genug! Zusätzlich sollte sich jede Gruppe einen passenden Teamnamen überlegen und einen Song auswählen, zu dem das Model seinen großen Auftritt hinlegen konnte. Die Kinder wurden kreativ und verwandelten ihre Zimmerkameraden in schaurige Laufstegstars. Nun galt es, die Jury von sich zu überzeugen. Diese bestand aus Dennis, Kathi und dem besonders mürrischen Paul. Ob man diesen wohl überhaupt mit einem Auftritt beeindrucken konnte?
Dann begann die Show! Ein Horrormodel nach dem anderen betrat zu seinem ausgewählten Song den Laufsteg. Es wurde posiert, performt und versucht, die Jury mit den ausgefallensten Kostümen zu überzeugen. Die einen setzten auf einen besonders gruseligen Auftritt, während andere mit ihrer Darbietung für ordentlich Gelächter sorgten. Die Zuschauer feuerten ihre Zimmerkameraden an und die Jury nahm jedes Detail genau unter die Lupe. Besonders Paul machte es den Teilnehmern mit seiner mürrischen Art nicht gerade leicht. Doch unsere Paddel Kids ließen sich davon nicht einschüchtern. Schließlich hatte jedes Zimmer viel Mühe in sein Horrormodel gesteckt. Eine schaurig schöne Modenshow!
Nach diesem besonderen Programm war der Halloweenabend jedoch noch lange nicht vorbei. Nun hieß es endlich: „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ Die Kinder machten sich in ihren Kostümen auf den Weg, um möglichst viele Süßigkeiten zu ergattern. Von Tür zu Tür wurde gezogen und der bekannte Halloweenspruch aufgesagt. Die Taschen füllten sich nach und nach mit kleinen Leckereien und die Freude über die süße Ausbeute war groß. Schließlich gehört eine ordentliche Portion Süßigkeiten zu Halloween einfach dazu!
Nach der erfolgreichen Süßigkeitentour ging es zurück ins Ferienlager. Dort wartete bereits das nächste Highlight: ein gemeinsames Lagerfeuer. Nach all dem Trubel konnte nun etwas Ruhe einkehren. Die Flammen knisterten, das Feuer spendete Wärme und die Kinder konnten ihre Erlebnisse des Abends noch einmal Revue passieren lassen. Im Anschluss gab es Abendbrot, um auch die letzten hungrigen Geister und Monster zu versorgen.
So langsam neigte sich nicht nur dieser besondere Tag, sondern auch unsere gemeinsame Ferienlagerwoche dem Ende zu. Morgen heißt es bereits Koffer packen und Abschied nehmen. Kaum vorstellbar, dass die Zimmer, in denen in den vergangenen Tagen so viel gelacht, erzählt und erlebt wurde, bald wieder leer stehen werden. Aus anfänglich fremden Gesichtern sind Freunde geworden und aus kleinen gemeinsamen Momenten Erinnerungen, die hoffentlich noch lange bleiben.
Zusammengefasst war es ein Halloween voller Überraschungen. Die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ihre Zimmerkameraden in Horrormodels verwandeln und gemeinsam durch die Dunkelheit ziehen. Besonders schön war zu sehen, wie die Zimmer bei den Vorbereitungen zusammenarbeiteten und jeder seinen Teil zur großen Show beitrug. Ein gelungener Abschluss einer Woche voller Abenteuer!
Und während die letzten Flammen des Lagerfeuers langsam erloschen, wurde deutlich, dass unsere gemeinsame Zeit nun fast vorbei ist. Morgen geht es zurück nach Hause, zurück zu den Familien und in den gewohnten Alltag. Doch eines bleibt: die vielen Geschichten, die wir gemeinsam geschrieben haben. Eine Woche voller Lachen, neuer Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse geht zu Ende. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im nächsten Ferienlager wieder …
Sonntag, 01.11.2026
Liebes Tagebuch,
nun ist es tatsächlich so weit. Der letzte Morgen im Ferienlager ist angebrochen und eine Woche voller Abenteuer neigt sich dem Ende zu. Ein letztes Mal hieß es gemeinsam frühstücken, bevor die Koffer endgültig gepackt und die Häuser auf Vordermann gebracht werden mussten. Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage war es nun an der Zeit, unser kleines Zuhause auf Zeit wieder zu verlassen.
Doch bevor es zurück nach Berlin ging, stand noch der große Häuserputz auf dem Programm. Die Kinder wappneten sich mit Besen und Putzutensilien, um die Zimmer wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Es wurde gefegt, aufgeräumt und kontrolliert, ob auch wirklich nichts unter den Betten vergessen wurde. Schließlich sollten neben den vielen Erinnerungen nicht auch noch die Lieblingssocken im Ferienlager zurückbleiben. Gemeinsam packten alle mit an und so waren die Häuser schnell wieder auf Vordermann gebracht.
Gegen 11.30 Uhr hieß es dann endgültig: Abschied nehmen! Die Koffer waren verstaut und die Heimreise konnte beginnen. Auf dem Weg nach Berlin blieb noch einmal Zeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Vom ersten Kennenlernen über das Paddeln, die kreativen Workshops und den Besuch in der Spreewald Therme bis hin zur geheimnisvollen Nachtwanderung und unserem schaurigen Halloweenabend. Wir haben soooo viel erlebt! Kaum zu glauben, dass all diese Abenteuer in nur eine Woche gepasst haben.
Gegen 13 Uhr erreichten wir schließlich Berlin. Dort warteten bereits die Familien auf ihre Kinder. Die Freude über das Wiedersehen war groß, doch sicherlich fiel auch der ein oder andere Abschied von neu gewonnenen Freunden nicht ganz leicht. Schließlich sind in den vergangenen Tagen Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch lange über das Ferienlager hinaus bestehen bleiben.
An dieser Stelle möchten auch wir Betreuer noch einmal Danke sagen. Danke an all die wunderbaren Kinder, die diese Woche zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Danke für euer Lachen, eure Neugier, eure verrückten Ideen und die vielen kleinen Momente, die uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ihr habt nicht nur gemeinsam Abenteuer erlebt, sondern auch uns Betreuern eine unvergessliche Zeit geschenkt. Es war schön zu sehen, wie ihr über euch hinausgewachsen seid, neue Freundschaften geschlossen und euch gegenseitig unterstützt habt. Auch für uns war diese Woche voller besonderer Erinnerungen, die wir noch lange mit uns tragen werden. Denn am Ende sind es nicht nur die geplanten Programme, die ein Ferienlager ausmachen, sondern vor allem die Kinder, die es mit Leben füllen. Und genau das habt ihr getan!
So haben wir in dieser Woche viel gelacht, erlebt und gelernt. Aus fremden Gesichtern wurde eine Gemeinschaft und aus gewöhnlichen Tagen wurden besondere Erinnerungen. Nun geht es zurück nach Hause, mit vielen Geschichten im Gepäck und vielleicht auch ein bisschen Wehmut im Herzen.
Eine wunderbare Ferienlagerwoche geht zu Ende. Wir Betreuer sagen von Herzen Danke für diese gemeinsame Zeit! Ihr habt diese Woche zu etwas Besonderem gemacht und wir hoffen, dass ihr genauso viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmt wie wir. Vielleicht sehen wir uns im nächsten Ferienlager wieder, um gemeinsam neue Abenteuer zu erleben und weitere Geschichten zu schreiben …
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