Tagebuch Usedom 2023

Freitag, 18.08.



Liebes Tagebuch,


heute musste ich sehr früh aufstehen. Für mich ging es heute an die Ostsee. Ganz ohne Mama oder Papa.
Als ich am Bahnhof ankam war ich schon ganz aufgeregt. Ich habe mich noch verabschiedet und bin in den Bus gestiegen. Die Busfahrt war lustig, denn ich habe schon ganz viel mit den anderen Kindern gequatscht.
Als wir angekommen sind wurden wir von unseren neuen Freunden und auch gleichzeitig ab jetzt treusten Begleitern begrüßt, den Mücken.
Wir haben dann die Zimmer aufgeteilt, kennlernspiele gespielt (am lustigsten fand ich das Atom-Spiel - hier haben wir spielerisch ganz viele Gemeinsamkeiten entdeckt) und Betreuergruppen eingeteilt.
Gemeinsam haben wir dann noch den Campingplatz erkundet und haben die ersten Sachen im „Supermarkt“ gekauft.
Anschließend hatten wir alle das erste mal die Möglichkeit baden zu gehen. Hier hatten wir eine Menge Spaß und genossen die Abkühlung und die mückenfreie Zeit. Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Hühnchenkeule. Bis es ins Bett ging haben wir Räuber und Gendarm und jede Menge Ballspiele gespielt. Einigen Kindern wurde dann noch vorgelesen bis es wirklich Dunkel war. Nun muss ich aber wirklich schlafen.
Gute Nacht und bis morgen.

Samstag, 19.08.



Hallo liebes Tagebuch,


heute morgen wurden wir von unseren Betreuern mit lustiger Musik geweckt. Einige von uns waren schon vorher wach und haben Basketball und Tischtennis gespielt, bis wir uns zum Frühstück versammelt haben. Zum Frühstück gab es Cornflakes und Brötchen mit ganz viel Obst und Gemüse.
Nach dem Frühstück haben wir "1, 2 oder 3" gespielt und die Betreuer haben sich ganz viele lustige und interessante Fragen zu unserem Ferienlager und der Insel Usedom ausgedacht. Wir haben zum Beispiel gelernt, welche Tiere und Pflanzen es auf Usedom gibt, wie tief die Ostsee ist und wie viel ein Fischbrötchen durchschnittlich kostet. Als das Spiel vorbei war, konnten wir wieder Geld von der paddelkids-Bank abheben und uns ein paar Snacks im Supermarkt kaufen. Die meisten davon kamen allerdings gar nicht erst im Bungalow an. 

Aber zum Glück bin ich davon noch nicht satt geworden, denn danach gab es schon Mittag und es gab mein Lieblingsessen: Milchreis! Der war super lecker und es gab sogar Apfelmus und Zimt und Zucker dazu.Weil es heute besonders zum Mittag so warm war, haben wir kurzfristig unseren eigentlichen Plan geändert und sind spontan mit unseren Betreuern zur Badestelle gegangen. Dort sind wir dann zusammen schwimmen gegangen, haben Wasserschlachten gemacht und Sandburgen gebaut und viele Steine und Muscheln gesammelt. Ein paar von den älteren Kindern haben sogar Steine auf dem Wasser hüpfen lassen.

Als wir vom Baden zurück ins Camp kamen, haben wir bis zum Abendbrot Freizeit gehabt. Manche Kinder waren nochmal beim Supermarkt oder einfach nur so spazieren. Andere waren auf dem riesigen Spielplatz auf dem Campingplatz und wiederum andere haben Karten gespielt. Die Betreuer haben uns ganz viele lustige Kartenspiele beigebracht. Mein neues Lieblingsspiel ist "Mogelmotte", weil man da schummeln darf :).

Zum Abendbrot hat unser Koch sogar für uns gegrillt und es gab leckere Würstchen und Maiskolben und ganz viele verschiedene Salate dazu. Da war wirklich für jeden was dabei!
Nach dem Abendbrot stand etwas ganz besonderes auf dem Tagesplan: eine Naturwanderung! Dafür haben wir sogar einen professionellen Guide vom Campingplatz dabei gehabt, der uns bei der Wanderung begleitet und ganz viele interessante Dinge erzählt hat. Wir haben zum Beispiel gelernt, was die Wörter "luv" und "lee" bedeuten und haben Vögeln gelauscht. Mein Highlight war die riesige Schlucht, an der wir lang gewandert sind und die super tolle Aussicht, die wir von dort aus hatten. Als wir von der Naturwanderung zurückgekommen sind haben wir noch ein bisschen mit unseren Betreuern gequatscht und als es dann dunkel wurde, haben wir uns dann auch schon zum Schlafengehen fertig gemacht.
Nach diesem langen und aufregenden Tag bin ich sooo müde, dass ich jetzt auch schlafen gehen werde und ich möchte auch noch der Gute-Nacht-Geschichte meiner Betreuer lauschen. Also gute Nacht und bis morgen liebes Tagebuch!

Sonntag, 20.08.



Liebes Tagebuch, 


heute früh haben uns die Betreuer bis 8:30 Uhr schlafen lassen. Das mag bestimmt nicht daran liegen, dass die Betreuer auch mal ausschlafen müssen. Nach unserem reichhaltigen Frühstück durften wir uns entscheiden, ob wir an den Strand gehen um uns abzukühlen, oder mit der anderen Gruppe in unserem camp bleiben und coole Perlenarmbänder machen wollen. Am Strand wurde viel getobt und beim Perlenarmbänder konnten wir DJ spielen und eigene Musikwünsche äußern. 

Von Bibi und Tina bis Barbie Songs war alles dabei. Ich weiß nicht, ob ich dir das schon erzählt habe, aber unser Versammlungssong ist der Macarena-Tanz. Wenn wir diesen song hören, sollen wir alle zusammenkommen und uns versammeln. Das macht super Spaß denn heute um 13 Uhr versammelten wir uns alle tanzend um dann gemeinsam zum Mittagessen zu gehen. Nach dem Mittagessen schwangen wir uns alle in unseren Badehosen zur Surfschule runter. An unserem Anreisetag durften wir uns zwischen den Wasseraktivitäten Windsurfen, Stand Up Paddeln oder Paddeln entscheiden. In der Surfschule angekommen hat uns Martin, einer der Surflehrer, empfangen. Er war super nett. Doch bevor es losging mit den Kursen, mussten wir uns erstmal alle in die Neopren Anzüge reinquetschen. Das war ein gequetschte und rumgezuppel. Mit den angezogenen Neopren Anzügen gingen die einen schon ins Wasser und die anderen machten Brettspiele (nicht das was du jetzt denkst… man übt das Stehen auf dem Brett ☺️). Nachdem alle Segel, Bretter und Paddelboote unten am Wasser waren ging es los. Wir surften im Wind, paddelten im stehen oder umkreisten die Surfer und Paddler. Alle hatten super viel Spaß, auch wenn der ein oder andere mal im Wasser gelandet ist und sich abkühlte ;) Nachdem wir wieder aus dem Wasser kamen gab es direkt auch schon Burger zum Abendbrot und wir schauten uns bei einem gemeinsamen Lagerfeuer den schönen Sonnenuntergang an. Ich hoffe die Betreuer laden die Bilder vom Sonnenuntergang hoch und ihr könnt euch den auch anschauen. Jetzt gehe ich aber erstmal schlafen, denn morgen steht auch schon unser Stadtausflug an. 

Gute Nacht Mama und Papa! :)


Montag, 21.08..



Pünktlich um 8.30 Uhr wurden wir von den Betreuern geweckt. Voller Vorfreude schauten wir auf den Tagesplan, um zu sehen was heute so passiert. Auf dem Plan stand drauf, dass wir heute einen Bezugsbetreuertag in Zinnowitz machen! 

Also schnappten wir uns unser Frühstück und unser Lunchpaket und machten uns auf den Weg. Um 10.00 Uhr hat der Bus uns abgeholt und nach nur 20 Minuten waren wir auch schon da! 

In Zinnowitz angekommen, haben wir uns in unsere Bezugsbetreuergruppen aufgeteilt und sind los. 

Die Gruppen haben dort ganz unterschiedliche Sachen erlebt. Die eine Gruppe hat einen Strandtag gemacht und die schöne Sonne genossen. Die Andere ist Minigolf spielen gegangen und wieder eine Andere hatte eine Tageskarte für eine Gummirutsche. Sie sind so oft gerutscht, dass es diese Zahl wahrscheinlich gar nicht gibt. 

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Ihr hört also, wir haben sehr viel erlebt. So waren wir auch ehrlich gesagt froh, dass es um 17.52 Uhr wieder zurück ging und wir uns im Bus ausruhen konnten. Um 18:30 Uhr gab es auf dem Campingplatz dann auch schon Abendbrot: leckere Nudeln mit Bolognese! Danach hatten wir ein wenig Freizeit um unseren anderen Freunden vom Tag zu erzählen. Den Tag haben wir dann schön mit einer abendlichen Runde "Werwolf" ausklingen lassen. Danach machten wir uns Bettfertig und sind sofort in das Land der Träume gefahren, wo wir uns vorstellen können was wir morgen für schöne Erlebnisse sammeln werden...


Dienstag, 22.08.



Liebes Tagebuch,


wir wurden heute morgen wieder mit ganz viel Musik geweckt. Ich war aber schon lange vorher vor Aufregung wach, denn heute ging es endlich wieder in die Surfschule! Beim Frühstück mussten wir uns dann ein bisschen beeilen, damit wir auch noch genug Zeit hatten, um die Sachen für die Zeit in der Surfschule zu packen. Wir waren zum Glück pünktlich da, denn ich konnte es kaum noch erwarten. Aber bevor wir ins Wasser starten konnten, haben wir uns erstmal mit dem Surfprofi Martin ans Wasser gestellt und geschaut, von welcher Seite der Wind heute weht und in welche Richtung wir heute paddeln und surfen können. Danach haben wir nochmal was über Luv und Lee gelernt und darüber geredet, wie wir uns im Wasser verhalten. Und dann ging es endlich los: Jedes Kind hat einen Neoprenanzug und ein paar Wasserschuhe bekommen und als wir umgezogen waren, haben wir die Boards und Segel zum Wasser getragen. 

Dann konnten wir endlich ins Wasser! Manche Kinder waren beim Stand-Up-Paddling, manche haben sich beim Windsurfen probiert und die Betreuer sind wieder mit dem Kajak gefahren und haben uns geholfen, wenn wir mal nicht weitergekommen sind. Ich war super glücklich, weil es bei mir diesmal schon wesentlich besser als beim letzten Mal geklappt hat. Trotzdem war es ganz schön anstrengend und ich war froh, dass wir danach noch spontan ein bisschen baden waren. Nachdem wir alle Sachen wieder zurück geräumt hatten und alle Kinder wieder umgezogen waren, sind wir wieder zurück in unser Camp gegangen und es gab Mittagessen. Nach der ganzen Aufregung hatte ich auch ganz schön doll Hunger! Zum Mittag gab es Kartoffeln mit Quark und ich habe mir eine extra riesige Kartoffel genommen.
Nach dem Mittagessen konnten wir Geld bei der paddel-Kids-Bank abheben und zum Supermarkt gehen. Als wir vor dem Supermarkt saßen und unsere Süßigkeiten verspeisten und die neuen Spielzeuge bestaunten, haben die Betreuer die Postkarten von unserer Familie und Freunden ausgeteilt. Dankeschön!
Dann sind wir zurück zum Camp gelaufen und dort angekommen ging es auch schon weiter im Tagesplan. 

Die Betreuerinnen und Betreuer haben verschiedene Workshops angeboten und man konnte sich für einen oder mehrere entscheiden, denn wir hatten bis zum Abendbrot Zeit bei den Workshops mitzumachen. Wir konnten zum Beispiel Stoffbeutel nähen und batiken, schöne Strandbilder mit Sand und Muscheln entwerfen, Armbänder aus Wolle und Perlen basteln, Bilder mit Krepppapier gestalten oder neue Kartenspiele wie Skat oder Durak lernen.
Zum Abendbrot gab es Reis mit Putencurry und ganz viel Gemüse und zum Nachtisch gab es sogar noch Eis! Die Energie vom Essen konnte ich auch echt gut gebrauchen, denn nach dem Abendbrot haben wir gemeinsam mit dem Camp neben uns "Capture the Flag" gespielt und mit so einer riesigen Gruppe hat das extra viel Spaß gemacht. Dabei haben wir uns nochmal richtig ausgetobt und ganz viele neue Kinder kennengelernt.
Nach diesem aufregenden Tag bin ich so erschöpft, dass mir schon beim Schreiben die Augen zufallen. Also gute Nacht liebes Tagebuch und bis morgen!


Mittwoch, 23.08.



Hallo liebes Tagebuch,


heute wurden wir endlich mit unseren Wunschsong wach gemacht, nämlich dem besten Feriencampsong "Mädchen auf dem Pferd". Die anderen Zimmer hatten sich Lieder wie Barbie Girl, Komet oder die Eisbären gewünscht.

Fertig angezogen und die Zähnchen blitze blank geputzt, ging ich dann zum Frühstück, wo ich mir auch ein Lunchpaket fertig machte, denn heute war Betreuertag und nicht nur meine Gruppe entschied sich zum Karl's Erlebnisdorf zu fahren, sondern fast alle.
Nur eine Gruppe fuhr in den Kletterwald.
Den Rucksack fertig gepackt und aufgeschnallt, stiegen wir auf unsere Fahrräder, bereit für eine aufregende Reise.
Um den Erdbeerhof in Kosserow zu erreichen, mussten wir 17 km lang in die Pedalen treten.

Die Fahrt lief ganz nach dem Motto:
"Über Stock und über Stein Wer kann das wohl sein?"
Richtig, wir waren das!
Denn unser Weg führte nicht nur über Fahrradwege, sondern auch über Feldwege.
So landeten wir einmal wegen unseres Navi direkt zwischen zwei Kuhweiden, wo es keinen richtigen Weg gab.
Was für ein Abendteuer!
Doch schlussendlich begrüßte uns die riesige Erdbeere von Karl's Erlebnisdorf.
Nach einer kurzen Trinkpause und einem Snack waren wir nun bereit das Erdbeerland zu betreten.
Dort angekommen gingen wir erstmal zum Streichelzoo, wo es Ziegen, Ponys und Meerschweinchen gab.
Danach besuchten wir die Raupenbahn, den Freefalltower, die Traktorbahn, den Wasserparkour und die Kartoffelsackrutsche.
Nach so viel Action holten wir uns erstmal einen Snack. Manche aßen einen Eierkuchen und die anderen Pommes.
Mit vollem Bauch rollten wir praktisch zum Karl's Shop und holten uns die leckeren Bonbons und konnten sogar dabei zu schauen wie sie gemacht wurden.
Ich wusste gar nicht wie viel Mühe in einem Bonbon steckt.
Jedoch stand nun unsere Heimreise an.
Dieses Mal hatten die Betreuer einen besseren Weg gefunden und somit blieben die Kühe von einem weiteren Besuch verschont.
Im Camp wieder angekommen, stellten wir unsere Pferde, bestehend aus Metall und zwei Reifen, ab und gingen zum Abendessen.
Heute gab es Chili con Carne mit Brot und Nachos. Es war verdammt lecker!
Nach dem Abendbrot hatten wir noch etwas Freizeit und gingen schon um 21 Uhr ins Bett, weil wir morgen früher als sonst aufstehen mussten, um nach Zinnowitz zu kommen.
Ich freue mich schon auf die Stadt aber jetzt gehe ich erstmal ins Bett. Gute Nacht!


Donnerstag, 24.08.



 

Die Ostsee, unendliche weiten. Wir schreiben das Jahr 2023. 
Dies sind die Abenteuer der "paddel-Kids", die mit ihrer 34 Mann starken Besatzung, 6 Stunden lang unterwegs ist, um eine neue Stadt zu erforschen und neue Erfahrungen zu sammeln. Einige Stunden von Berlin entfernt, dringen die "paddel-Kids" in ein Abenteuer ein, welches noch nie ein Mensch zuvor erlebt hat.
Logbuch der "paddel-Kids". Sternzeit 2362023. Nach einem sehr spannenden Tag Gestern im Karls Erlebnisdorf, ließ das nächste spannende Abendteuer nicht lange auf sich warten. Denn heute wurden wir bereits um 6:45, liebevoll von den Betreuern mit dem Song "Barbie Girl" geweckt. Schnell fertig gemacht, ging es dann noch zum Frühstück um Kräfte zu sammeln und ein Lunchpaket für Heute vorzubereiten. Denn heute fahren wir nach Zinnowitz! Doch diesmal, anders als beim letzten Mal, aber dazu später mehr. Um 8:18 wurden wir pünktlich von unserem Bus abgeholt. In der Zeit konnten wir darüber reden was wir wohl alles in Zinnowitz mit den Betreuern machen werden. Nach 20 Minuten Fahrzeit waren wir wieder in Zinnowitz angekommen. Dort gab es dann die Überraschung! Die Betreuer haben gesagt, dass wir in Dreiergruppen alleine durch Zinnowitz laufen dürfen. Die Betreuer zeigten uns noch, wo am Strand sie sein werden, so dass wir da auch ins Wasser gehen dürfen. Schon gingen wir los, diese schöne Stadt an der Ostsee zu erkunden. Wir waren shoppen, Eis essen oder einfach nur spazieren. 
Nach einigen Stunden wurde es doch sehr warm, also beschlossen wir zu den Betreuern zu gehen und ins Wasser zu gehen. Ihr hört, wir hatten sooo viel Spaß und haben sehr viel erlebt. Doch leider musste dieser Ausflug auch bald enden... Unser Bus holte uns nämlich schon um 15:52 ab und wir sind ins Camp zurück gefahren. Ja was soll ich sagen, vielleicht habe ich nicht viel von der Busfahrt mitbekommen, weil wir fast alle eingeschlafen sind... Nun ja das haben die Betreuer bemerkt und sofort gehandelt. Kaum im Camp angekommen wurde uns gesagt, dass wir eine Stunde Mittagsruhe machen und alle nochmal schlafen konnten. 
Das tat sehr gut, vor allem, weil der Tag heute noch sehr lang werden sollte. Pünktlich zum Abendessen holten uns unsere Betreuer dann wieder aus unseren Zimmern. Es gab Kartoffelbrei mit Backfisch. Es war wirklich lecker und eine gute Stärkung! Nach dem Abendessen wurde uns dann gesagt das wir uns schick machen sollen, für die DISCO!!! 
Also zogen wir unsere Besten Sachen an und machten uns fertig. Dann ging die Party ab! Wir konnten tanzen, singen und nochmal so richtig die Sau rauslassen. Um 22 Uhr war dann aber wirklich Schluss, das Motto war Nachtruhe. Also machten wir uns Bettfertig und gingen schlafen. Im Land der Träume angekommen überlegen wir was morgen passiert...

 

Freitag, 25.08.



 

Hallo liebes Tagebuch,
ein vorletztes Mal hörten wir in den frühen Morgenstunden die sanften Töne von dem Lied "Aufstehen ist schön", wodurch ich sofort motiviert war aufzustehen, mich anzuziehen und Zähne zu putzen.
Beim Frühstück angekommen machte ich mir mein Müsli und schmierte mein Brötchen. Als ich an meinem Tisch saß und mit den anderen aß schwelgten wir in Erinnerung von den letzten Tagen. Wir erinnerten uns an unsere Kennlernspiele, an 1, 2 oder 3, Zinnowitz, unsere Betreuertage und die Surfschule.
Letztere besuchten wir heute wieder.
Jedoch machten wir nicht alle was in unterschiedlichen Gruppen, sondern dieses Mal wir machten als gemeinsame Gruppe eine Kanutour.
Nach dem wir fertig ausgerüstet wurden, ging es auf das Wasser, welches aber nicht so still war, wie die letzten Tage. Der See ähnelte fast schon einem Meer, wodurch unsere Kanutour zu einer Wildwasserrafting-Tour wurde. Doch da wir DIE paddel-Kids sind, sind wir natürlich absolute Paddel-Profis und die Fahrt war für uns keine Herausforderung.
Während unserer Tour legten wir auch noch einen Stopp ein, um ein letztes Mal das gute Wetter auszunutzen und zu baden.
Zurück in der Surfschule angekommen, zogen wir uns um und gingen zum Essensraum, wo schon eine warme Kartoffelsuppe auf uns wartete.
Wieder gestärkt erwartete uns ein weiteres Abenteuer. Um uns auf die morgige Abfahrt vorzubereiten durften (naja ihr ahnt es schon… wir mussten🙄) wir unsere Zimmer aufräumen und Koffer packen.
Nachdem mein Koffer zum Großteil fertig gepackt war, wurden nun Workshops angeboten. Zur Auswahl gab es, die bereits angefangenen Beutel zu beenden, Crepepapierbilder basteln, schnitzen und wir konnten unsere extra mitgebrachten T-Shirts bemalen.
Nach den Workshops gab es dann Abendbrot und zum Abschiedsessen gab es nochmals die leckeren Burger.
Eigentlich war nach dem Tagesplan ein Lagerfeuer geplant, jedoch fiel dies buchstäblich ins Wasser, da uns heute ein leichtes Gewitter begrüßte. Stattdessen hatten die Betreuer aber einen Filmabend organisiert, wo wir zu dem Film Madagaskar unsere Snacks vom letztem Taschengeld essen konnten.
Danach ging es dann ins Bettchen wo ich jetzt auch meine Augen zu machen werde. Gute Nacht!

 


Samstag, 26.08.



Liebes Tagebuch, 

heute ging alles ganz schnell. Wir wurden eine Stunde früher zum Frühstück geweckt, haben etwas gegessen und uns Lunchpakete geschmiert. Da wir unsere Koffer gestern schon vor gepackt haben, mussten wir nur noch unsere Betten abziehen und ein paar wenige Dinge einpacken. Anschließend haben wir unser Zimmer leer geräumt, gefegt und zum Teil auch gewischt. Schnell noch den Platz von restlichem Müll befreit und dann ging es auch schon los zum Bus. Unser Gepäck wurde netterweise vom Campingplatz nach vorne gefahren, sodass wir es nicht über den von gestern noch etwas nassen Platz schleifen mussten. Vorne angekommen warteten wir dann auf den Bus. Und wir warteten… und warteten. Die Betreuer fingen an noch ein paar Spiele mit uns zu spielen, während ich beobachten konnte, wie Leon und Basti etwas unruhig wurden und herumtelefonierten. Das scheint also nicht so geplant gewesen zu sein. Als sie sich dann auf den Weg nach Zinnowitz machten, um einen alternativen Transport zu organisieren, kam Ihnen unser Bus entgegen und wir freuten uns alle, mit kleiner Verspätung, nun in Richtung Zuhause zu fahren und meine Liebsten in den Arm schließen zu können. Die Fahrt verlief bis auf weiteren Stau relativ reibungslos, sodass wir mit etwas über zwei Stunden Verspätung in Berlin eintrafen. Den Rest des Tages haben wir zusammen erlebt, sodass ich dir davon nicht mehr berichten muss und meinen Eintrag hier beende. Danke an alle für diese schöne Zeit und die tollen Erfahrungen, die ich sammeln konnte.